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Eine typische Situation für Pressefotografen: Demonstranten nähern sich dem Gelände des Verladekrans. Plötzlich rennt ein Trupp von Polizisten darauf zu. Die umstehende Menge reagiert aufgeregt und läuft ebenfalls in diese Richtung. Plötzlich greifen Polizisten einen Mann, aus welchem Grunde auch immer. Rufe nach Presse werden laut. Als Fotograf versucht man, das Geschehen mit der Kamera zu verfolgen. Die dichte Polizeikette macht dies fast unmöglich. Schließlich gelingt ein schnelles Foto durch die Beine der Beamten. In einer ähnlichen Situation bei Hitzacker wurde uns Pressefotografen sogar die Festnahme angedroht: Als Polizeibeamte DemonstrantInnen von einem Feld zurückdrängen wollten, leistete eine junge Frau Widerstand, indem sie sich nicht bewegen wollte und also von den Beamten gedrängt und geschoben werden musste. Die Beamten waren darüber sichtlich verärgert. Wir beobachteten mit dem Fotoapparat diese Szene, worüber sich zwei Beamten offensichtlich noch mehr ärgerten. Sie gaben an, speziell uns fotografieren zu wollen und hielten die Videokamera auf uns gerichtet. Auf unsere Frage, was das denn solle, erhielten wir die Antwort, dass Presse immer nur negativ über Polizei berichte. Später sprach uns die junge Frau an und bedankte sich für unsere Präsenz, da sie von einem der Beamten gekniffen worden sei und dieser ihr sogar Schläge angedroht habe. Diese habe sie aber nicht erhalten, da ein anderer Beamter seinen Kollegen darauf hingewiesen habe, dass wir die Szene mit der Kamera im Blick hätten. |
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Eindrücke aus Dannenberg subkontur |